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Beschreibung
Duisburg. Bei der Trauerfeier in Duisburg haben Angehörige, Rettungskräfte und Spitzenpolitiker der 21 Todesopfer der Loveparade gedacht Eine Woche nach der tödlichen Massenpanik auf der Loveparade in Duisburg hat die Stadt der Opfer der Katastrophe gedacht. Angehörige, Einsatzkräfte und zahlreiche Politiker fanden sich am Samstag in der Salvatorkirche zur ökumenischen Trauerfeier ein, unter ihnen Bundespräsident Christian Wulff und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Im Anschluss an die Trauerpredigten hielt Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) eine bewegende Rede. Zahlreiche Trauernde hatten sich vor der Kirche und im Fußballstadion des Zweitligisten MSV Duisburg eingefunden. Entgegen den Erwartungen blieb der Teilnahme der Bürger an den Trauerveranstaltungen aber vergleichsweise gering. Insgesamt 500 Gäste nahmen an der Trauerfeier in der Kirche teil. 200 ursprünglich für Angehörige reservierte Plätze wurden an Bürger vergeben, weil viele Betroffene nicht kommen konnten oder wollten. Im MSV-Stadion war nur knapp ein Zehntel der Plätze besetzt. Nach Angaben der Polizei war die Situation bis zum frühen Nachmittag sehr ruhig in der Stadt. Am Nachmittag sollte sich ab 15.00 Uhr vom Hauptbahnhof aus ein Trauermarsch zur Unglücksstelle in Bewegung setzen. Der Unglückstunnel selbst wurde vorsorglich gesperrt. Vor der Trauerfeier hatten alle Kirchen in Duisburg die Totenglocken geläutet. Ministerpräsidentin Kraft rang bei ihrer Rede in der...